Wir sind nun 6 Monate unterwegs und durften viele schöne Orte besuchen, fremde Kulturen erleben und wunderbare Eindrücke sammeln.
Den Abschluss unserer Weltreise wollen wir nun in einem ganz besonderen Land geniessen. Wir wollen wandern, baden, Velotouren unternehmen und einfach die Natur geniessen. Wo ist der Spätsommer/Herbstanfang am schönsten? Vorerst hatten wir Länder in Osteuropa im Visier. Dann haben wir Italien und andere südeuropäische Länder geprüft. Doch bald wurde uns klar, dass unser nächstes Reiseland direkt vor unserer Haustüre liegt.
Unsere Reise führt uns deshalb mit dem Zug von Wien über Salzburg zurück in die Schweiz. Wir freuen uns auf zwei ruhige Monate, um unsere tolle Reise ausklingen zu lassen.
Die Mozartstadt hat unsere Herzen erobert. Das war ganz bestimmt nicht der letzte Besuch in diesem gemütlichen Städtchen mit vielen herzigen Cafés und Gartenbeizen, charmanten Gässchen und Sehenswürdigkeiten.
Blick über die SalzachSalzburger DomGeburtshaus von MozartFestung HohensalzburgSphaera auf dem KapitelplatzMirabellgartenMarkatsteg
Heimfahrt
Wir sind in Vietnam, Taiwan, Südkorea und Japan Zug gefahren und waren immer störungsfrei und pünktlich unterwegs. Nur der Railjet von Salzburg nach Zürich fiel in Buchs mit einer Störung aus. Und die SBB hat uns anschliessend mit einer Fahrleitungsstörung empfangen. Mit über einer Stunde Verspätung haben wir es dann doch noch nach Luzern geschafft. HELLO SWITZERLAND ❤️
Wir freuen uns darauf die Schweiz neu zu entdecken
Nach Australien haben wir einen kurzen Stopover in Kuala Lumpur gemacht. Die Stadt ist ein riesiges Shoppingcenter. Im Stadtbild stechen die Petronas Twin Tower hervor.
Petronas Twin TowerDinner mit Nhung (Freundin eines Freundes von Fabian). We hope to see you soon in Switzerland! Ein kleines Souvenir aus Kuala Lumpur
Mit fast 20’000 Quadratkilometer ein riesengrosser Nationalpark. Wir haben die Wetlands bei Cooinda mit einer Bootstour auf dem Yellow River erkundet und haben im nördlichen Teil rund um Ubirr schöne Wanderungen unternommen. Es waren vielseitige und beeindruckende Tage.
Unser erstes Salzwasserkrokodil, ein „Saltie“. Da lehnt man sich besser nicht zu weit aus dem Boot.Auf dem Weg nach Darwin
Litchfield Nationalpark
An unserem zweitletzten Tag mit Camper haben wir von Darwin aus einen Ausflug in den Litchfield Nationalpark gemacht. Ebenfalls ein sehr schöner und vielseitiger Ort. Wir hätten gut noch länger bleiben können.
Ein riesiger TermitenhügelFlorence FallsLetzte Aktivität vor der Weiterreise- Fotos sichernNächtlicher Besucher auf dem Campingplatz. Das dachte das Tierchen von uns wohl auch 🙂
Bye Bye Australia
Nach schlussendlich 6500 km und vielen tollen Eindrücken gaben wir unseren Maui etwas traurig zurück. Wir haben unsere Zeit mit Campervan sehr genossen. Die Weite, die eindrückliche Natur und die vielseitigen Wanderungen haben uns begeistert! Hier ein paar Tipps für Nachahmer:
4 Wochen waren etwas knapp, besser 6 Wochen einplanen
Nur weil eine Strasse „Coastal Highway“ heisst, bedeutet dies nicht, dass man die Küste sieht
Die Kilometer inklusive Hin- und Rückfahrt in die Parks und Strecken vor Ort einplanen. Bei uns wurden aus 4500 km ganze 6500 km
Gerne Autofahren ist ganz klar ein Plus, damit der Weg zum Ziel wird
Wenn dir jemand sagt, dass es 700 km „nichts“ hat, dann hat es wirklich gaaaar nichts
Falls ihr einen Camper mit WC habt, dumpen ist nicht soooo schlimm
Das Wichtigste: überlegt euch einen 4×4 zu buchen, viele Orte sind sonst nur mit Touren und vielen Grey Nomades zu erreichen
Von Broome ging’s weiter nach Derby. Diesen Stopp haben wir eingeplant, da von dort Touren zur Windjana Gorge und zum Tunnel Creek angeboten wurden. Beide Highlights sind nur mit 4WD erreichbar. Der Tagesausflug hat sich gelohnt!
Und los geht’s mit dem Bus, 18 Grey Nomades und unsRiesiger Boab TreeWindjana GorgeSüsswasserkrokodile, sogenannte „Freshies“Auf dem Weg zum Tunnel CreekGut besuchter Ort im Tunnel CreekHinterausgang des Tunnel Creeks
Geikei Gorge
260 km westlich von Derby erwartete uns die wunderschöne Geikei Gorge. Wir haben die verschiedenen Wanderwege erkundigt und die glasklare Wasseroberfläche bestaunt. Zudem entdeckten wir viele Wallabies.
Geikei GorgeUnglaublich schön…WallabieEr ist und bleibt der Grösste und Schönste für michSpass beim Fahren
Ngumban Reef
Auf dem Weg zu den Bungle Bungles haben wir eine tolle Raststätte entdeckt. Wir haben die wunderbare Aussicht genossen und uns vom vielen Fahren erholt.
Die Natur und die unendliche Weite tun uns gut
Bungle Bungles im Purnululu Nationalpark
Bungle whaaaat? Ein weiteres einzigartiges Wunder der Natur, welches nur mit einem 4WD erreichbar ist. Somit haben wir den dazugehörigen Campingplatz angesteuert und uns erneut einer Tour angeschlossen. Ein unvergesslicher Tag!
Katherine Gorge & Edith Falls
Nach 800 km und unterdessen im Northern Territory erreichten wir zuerst die Katherine Gorge und anschliessend die Edith Falls. Insbesondere die natürlichen, krokodilfreien Pools und der gemütliche Campingplatz bei den Edith Falls haben uns sehr gefallen. Wir wären gerne länger geblieben – jedoch wollten wir noch sooo viel sehen..
Gleich nach der Übernahme unseres Campervans, ging es für ein Wochenende ins Landesinnere zu Regina & Stefan. Ihre warme Gastfreundschaft und ihr abgelegenes und einzigartiges Zuhause haben uns begeistert. Wir wurden kulinarisch verwöhnt, mit einem Oldtimer durch die Gegend chauffiert und durften viele wertvolle Tipps für unseren bevorstehenden Roadtrip von Perth nach Darwin entgegennehmen. Mit viel Können und etwas Glück, konnte Fabian dabei helfen, einen Generator zu reparieren. Dieser Erfolg hat uns ein feines Filet als Proviant eingebracht :-). Danke Regina & Stefan für die schönen Tage bei euch!
Unser Maui und treuer Begleiter der nächsten vier WochenReginas & Stefans Zuhause hat uns beeindruckt und sehr gefallenIhre „Gartenzwerge“Unterwegs in York
The Pinnacles
Unsere erste Etappe führte uns zwei Stunden nördlich in den Nambung Nationalpark. Dort bewunderten wir die bis zu vier Meter hohen verwitterten Kalksteinsäulen „The Pinnacles“. Unsere erste Nacht im Camper verbrachten wir dann in Geraldton und die zweite Nacht schliefen wir auf einer Raststätte „somewhere in Australia“ (so vielversprechend heisst zumindest der entsprechende Ordner mit den Fotos). Die ersten 454 Km haben wir somit gut aber noch etwas unsicher hinter uns gebracht. Begleitet von Gedanken wie: ja Autofahren muss man schon mögen, wenn man 4500 km zurücklegen will. Alle die meine Aversion gegen das Autofahren kennen, schmunzeln jetzt. Ich fand es nicht lustig. Und Fabian setzte sich auf dem Beifahrersitz mit seiner Sterblichkeit auseinander. Soweit so gut.
The PinnaclesEin ❤️! Ja, es sollte ein Herz sein 🙂Restarea irgendwo zwischen Geraldton und Shark Bay
Shark Bay
Dummerweise fielen unsere ersten zwei Wochen genau auf die australischen Winterferien. Dies hatte zur Folge, dass die „Hotspots“ gut besucht und die Caravan Parks mehr oder weniger ausgebucht waren. Für uns bedeutete es, dass wir nur einen Tag an der beeindruckenden Shark Bay verbringen konnten. Der schönen Küste haben wir gar nicht sooo grosse Beachtung geschenkt, schliesslich liegen viele Kilometer auf dem Coastal Highway vor uns. So denkt man oder dachten wir zumindest zu diesem Zeitpunkt.
On the roadStromatoliten am Hamelin PoolShell BeachTatsächlich ein Strand mit ganzen MuschelnEagle BluffLittle Lagoon
Exmouth – Cape Range Nationalpark
Weiter gings für 3 Tage nach Exmouth, das Eingangstor für die Halbinsel North West Cape. Da wiederum alle Stellplätze für Camper ausgebucht waren, durften wir uns auf einem Overflow Campground niederlassen. Den grössten Teil des vielseitigen Nationalparks konnten wir gut mit unserem Maui erkunden. Wir haben eine eindrückliche Wanderung am Yardie Creek unternommen, haben die grossen Termitenhügel bewundert und sind an der Turquoise Bay/Ningaloo Reef geschnorchelt. Um den gesamten Nationalpark zu sehen, wäre ein 4WD nötig gewesen. Naja, wir waren mit unserem 7 Meter langen 2WD bereits ausreichend gefordert. Unterdessen waren wir 1105 km nördlich von Perth und ich war immer noch erleichtert, wenn wir am Abend jeweils auf unserem Übernachtungsplatz angekommen waren. Nicht ideal wenn der Weg das Ziel sein soll.
Und so sieht es auf einem Overflow Campground aus. Uns hat’s gefallen.Emu als MitbewohnerMorgenstimmung an der KüsteYardie Gorge TrailEin Strand im NationalparkAngeschlagener Dingo mitten auf der StrasseEin Termitenhügel mit FabianViele TermitenhügelAbendstimmung auf dem Bullara Station Campground
Karijini Nationalpark
Etwas mehr als 100 km nach der Bullara Station haben wir den Coastal Highway verlassen und sind ins Landesinnere in den Karijini Nationalpark gefahren. Nach einer Tagesetappe von knapp 700 km durch das „Nichts“ erwartete uns ein Campground in der Natur pur, tolle Schluchten, natürliche Pools und einfach viele eindrückliche Wunder der Natur. Anschliessend staunten wir über die Roadtrains und Oversize Transporte, denen wir auf der Weiterreise begegneten. Welch Gegensätze!
Im Nichts Dales Gorge im Karijini NationalparkWanderweg in der SchluchtCircular PoolFortescu FallsFledermäusePapageieCampervan inklusive Grill und GrilleurAbendstimmungWunderschöner Vollmond Schwerverkehr
Eighty Mile Beach
Nach knapp 3000 km ist es endlich soweit. Die Routine bringt Sicherheit und diese führt dazu, dass das Autofahren langsam aber sicher Spass macht. Und Fabian entspannt sich immer öfters auf dem Beifahrersitz. Was? 3000 km? Wir realisieren, dass wir aufgrund vieler gewollter Umwege, viel weitere Strecken fahren als gedacht. Am Eighty Mile Beach legen wir einen Zwischenstopp ein und geniessen einen grandiosen Sonnenuntergang.
Broome
Die Hälfte der Strecke ist geschafft. Und wir haben realisiert, dass der Coastal Highway nicht an der Küste entlang führt und wir das Meer „on the road“ nur selten zu Gesicht bekommen. Broome ist überfüllt mit australischen Pensionären mit Wohnwagen. Die sogenannten „Grey Nomades“ wollen alle das Naturschauspiel „Stairway to Moon“ erleben, welches an drei Tagen pro Monat bei Vollmond zu bestaunen ist.
Stairway to Moon, Mondaufgang bei Vollmond und EbbeEin Ruhetag am StrandEs wird eng und macht einen scheinheiligen EindruckWirklich wohl haben wir uns nicht gefühltBeim Hafen von Broome
In Australien hat uns ein stahlblauer Himmel und ca. 20 Grad erwartet. Nach vier Monaten heiss, feucht und noch heisser, genissen wir dieses kühle und wunderschöne Wetter unglaublich. Wir lernen Perth und Umgebung kennen und bereiten uns auf das nächste Abenteuer vor. Wir freuen uns darauf, vier Wochen mit dem Campervan die Westküste Australiens zu entdecken.
Perth
Obwohl wir erst einen kleinen Teil von Perth gesehen haben, fühlen wir uns heimisch – was es doch ausmacht, zurück in einer westlichen Kultur zu sein. Oder vielleicht liegt es auch nur daran, dass wir die Schriftzeichen lesen können. Von 5 Mahlzeiten haben wir 4 Mal Asiatisch gegessen :-).
Rottnest Island
Diese kleine Insel (11km x 1.5km) liegt 30km vor der Küste von Perth und wir konnten sie mit dem Velo erkunden.
Wir habe auf dem Weg nach Perth, Australien einen Drei-Tage-Stopp in Singapur gemacht. Eine schöne und saubere, jedoch für uns eine wenig inspirierende Stadt.
Seit wir vor zweieinhalb Wochen Südkorea verlassen haben, haben wir viel erlebt. Wir sind von Busan nach Osaka, Japan geflogen und sind mittlerweile in Singapur. Die Eindrücke dazwischen habe wir in diesem Beitrag zusammengefasst.
Osaka
Die Stadt hat uns nicht gepackt. Jedoch war die Besichtigung der alten Burg sehr eindrücklich.
Kyoto
Kyoto hat uns sehr gefallen, mit all diesen wunderschönen Tempeln und Gärten. Hier findet sich Tradition an jeder Ecke. Wir sind insbesondere von den schönen (Zen-) Gärten, Tempeln und Bambuswäldern begeistert. Und natürlich von den herzigen Affen auf dem Berg Arashiyama.
Schrein der tausend Tore, Fushimi InariTouristinnen als Geishas verkleidetDer goldene TempelEin lustiges Schauspiel. Die Touristen im Käfig und die Affen draussen.
Hakone
Hier wollten wir den Fuji sehen. Leider war die Sicht schlecht, aber es gab ein schönes Open-Air-Kunstmuseum und tolle Wanderwege.
Wandern auf dem „Old Hakone Highway“, der im 17. Jahrhundert Tokyo und Kyoto verband.
Tokyo
Mit 40 Millionen Einwohnern die grösste Metropole der Welt. Da reicht eine Woche nicht, aber es gab ein paar schöne Eindrücke.
Das alte Bahnhofsgebäude von Tokyo. Ist heute ein von Wolkenkratzern umzingeltes Hotel.Skytree Der „Great Buddah“ in KamakuraHase-dera Tempel ebenfalls in KamakuraBlumen und Regenschirme im TempelgartenWir haben einige wundervolle Bonsai-Gärtnereien im „Ōmiya Bonsai-Dorf“ besuchtWar nicht der schönste Bonsai, aber mit seinen 800 Jahren der Älteste den wir gesehen haben.Das Marinemuseum hat die Form eines Schiffs.Indoor-Venedig wie in Las Vegas
Ein Highlight von Tokyo war sicher das digitale Kunstmuseum “ MORI Building DIGITAL ART MUSEUM EPSON teamLab Borederless „. Die Eindrücke konnten wir schlecht mit Bildern einfangen, da es sich um dynamische Lichtkunst handelt. Deshalb haben wir ein kurzes Video zusammengeschnitten.
Nach Seoul ist Busan mit knapp vier Millionen Einwohnern etwas kleiner. Die Stadt liegt im Süden an der Küste und hat einen riesigen Hafen. Wir haben nichts Spektakuläres gesehen, jedoch ist Busan eine nette Stadt, die einige Schätze zu bieten hat. Wir hatten ein paar schöne Tage hier.
Schöner Strand und es gibt sogar Luftdruck-Stände, um die Füsse vom Sand zu befreienAn ein Theater und Kino-Komplex ist ein überdachtes Open-Air-Kino angebautWie in Seoul ist die ganze Stadt voll packender KunstDa auch die Südkoreaner ohne Messer essen, gibt’s eine Schere, um das Fleisch zu schneidenDie Aussicht vom Dach eines riesigen Einkaufzentrums (das Dach ist eine wunderschöne Gartenanlage)